Martinskapelle | © Batian Clos

Martinskapelle und Heinrich Schlusnus Denkmal

Wilhelmstraße 8, 56338 Braubach

Die ehemalige Pfarrkirche St. Martin, auch Martinskapelle genannt, ist die älteste Kirche Braubachs und die heutige Friedhofskapelle. Erwähnt wurde sie erstmals um das Jahr 1000 als eine der Kirchen des Stifts St. Kastor zu Koblenz; im Jahr 1242 wurde sie dem hl. Martin geweiht. Der Innenraum zeigt unter anderem gotische Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Anna Elisabeth von Pfalz-Simmern (1559–1609) ließ die Kirche Ende des 16. Jahrhunderts als Hofkirche ihres Witwensitzes im Schloss Philippsburg in Braubach ausbauen. Die Kapelle liegt in Rheinnähe im Südosten der Stadt mit schöner Aussicht auf den Rhein. Der Zugang zum Gelände ist über die Straße An der Alten Burg möglich.

Heinrich Schlusnus Denkmal
Auf dem Friedhof an der Martinskapelle wird mit einem Ehrengrab und Denkmal an den berühmten Opern- und Konzertsänger Heinrich Schlusnus (1888–1952) erinnert, der in Braubach geboren und aufgewachsen ist.
Schlusnus erwarb sich einen internationalen Ruf als Verdi-Interpret und war einer der bedeutendsten deutschen Liedsänger. Von 514 Schallplattenaufnahmen sind fast 400 dem Liedgesang gewidmet. Im Jahr 1917 wurde er als lyrischer Bariton an die Königliche Hofoper Berlin, heute Staatsoper, berufen. Deren Mitglied blieb Schlusnus dann 28 Jahre lang. Gastengagements führten Schlusnus unter anderem in die USA, nach Kanada, Frankreich, England, Italien, Südafrika und zu den Bayreuther Festspielen.

 

Martinskapelle und Heinrich Schlusnus Denkmal

56338 Braubach Wilhelmstraße 8
Barbara Kirche
Wilhelmstraße 8
56338 Braubach

Tel.: (0049)02627 598
Email: Info@ev-Kirche-braubach.de
Web: http://http://www.rhein-lahn-evangelisch.de/dekanate/nassau/braubach.html

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