Laufendhelfen 2014

Laufendhelfen in Filsen 2014

Laufendhelfen e.V.
Auch in diesem Jahr machten die laufenden Helfer wieder Station in Filsen. Schon zum 9. Mal übernachteten sie im Filsener Gästehaus "Altes Tor" und freuten sich über die offizielle Begrüßung durch Ortsbürgermeister Berthold Dorweiler und dessen kleine Spende für die gute Sache. Die Idee, behinderten Menschen Hilfe durch die eigene Freude zu Teil werden zu lassen, stammt von Rudolf Mahlburg aus Sinzheim. Laufendhelfen.de will mit seinen Aktivitäten auf die Notwendigkeit der Unterstützung behinderter Menschen aufmerksam machen und so Spender, Sponsoren und Mäzene für seine Idee gewinnen. (www.laufendhelfen.de) In Filsen fanden die 32 Läuferinnen und Läufer wie jedes Jahr die verdiente Wertschätzung und fühlten sich wie all die Jahre wohl. Als Dankeschön an den Ortsbürgermeister gab es ein Fläschchen Durbacher "Dankeschön".
Berthold Dorweiler, Ortsbürgermeister

aus Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley, 25. April 2014 Ausgabe: KW 17/14

Laufendhelfen 2013

Laufendhelfen 2013 in Filsen

Rheinsteig-Läufer in Filsen empfangen
Benefiz Vertreter der Ortsgemeinde überreichten Spende
Filsen: In Filsen ist es gute Tradition geworden, dass der Rheinsteig-Erlebnislauf auf seiner 320 Kilometer langen Strecke von Bonn nach Wiesbaden in der Rheingemeinde Station macht – in diesem Jahr zum achten Mal. Die Gruppe um Rudolf Mahlburg, Initiator des Rheinsteig-Laufes, beendete die Tagesetappe, von Koblenz kommend, wiederum in Filsen. 33 Läufer und Wanderer übernachteten bei der Familie Karbach im Hotel „Altes Tor“. Wie in jedem Jahr wurde die Gruppe von der Ortsgemeinde, vertreten durch die Beigeordneten Othmar Schneider und Roland Koch, begrüßt und, guter Tradition folgend, Rudolf Mahlburg eine Spende überreicht. Am Tag darauf setzte die Gruppe ihren Lauf von Filsen nach St. Goarshausen fort. Der Rheinsteig-Lauf wird alljährlich im Rahmen einer Spendenaktion veranstaltet. Den Erlös aus dem Beitrag der Laufteilnehmer – für jeden gelaufenen Kilometer 50 Cent – sowie aus den Spenden erhält die Duchenne-Stiftung, die sich für die Erforschung der Muskelschwunderkrankung, einsetzt.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.laufend helfen.de
Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Samstag, 6. April 2013

Laufendhelfen 2012

Den Rheinsteig laufen für einen guten Zweck

Aktion Für Forschung und Therapie von Duchenne Muskeldystrophie unterwegs – 50 Cent pro Kilometer

Von unserem Mitarbeiter Norbert Schmiedel M

Filsen. Sie laufen viel mehr als 320 Kilometer über den Rheinsteig von Bonn bis Wiesbaden für den guten Zweck, dabei beträgt die Wanderroute nur 320 Kilometer. „Die Verlängerung ergibt sich durch Zusatzprogramme, die wir zwischenschalten, und die Zuwege zur Laufstrecke“, erklärte der Initiator Rudolf Mahlburg, als die Gruppe am Dienstagabend in Filsen ankam. „Bis hierher sind es ja schon 180 Kilometer zur Halbzeit.“ Der gute Zweck ist die Unterstützung der Forschung und Therapie zur Behandlung von Dychenne Muskeldystrophie, eine derzeit noch unheilbare Erbkrankheit, die zu Muskelschwäche und Muskelschwund führt. Die Initiative, eine von Rudolf und Brigitte Mahlburg aus Sinzheim ins Leben gerufene Aktion „Laufend helfen“, beteiligt sich an vielen Laufaktionen im In- und Ausland. Die Teilnehmer zahlen pro gelaufenen Kilometer 50 Cent. Sie können die ganze Strecke mitlaufen, eine oder mehrere Etappen oder auch nur Teilstücke. Am 30. März starteten die Läufer am Bonner Marktplatz. Die Laufroute folgte dem Rhein-steig, wobei aber nicht die im Rheinsteigführer vorgegebenen Etappen maßgeblich waren. So ging es zum Beispiel am 2. April um 8.30 Uhr wieder ab Urbar auf die Strecke. Über das Buga-Gelände auf der Festung Ehrenbreitstein führte der Lauf durchs Bienhorntal auf die Lahnsteiner Höhe zum Einstieg in die Ruppertsklamm, weiter steil bergauf zum Kurpark, von dort zur Burg Lahn-eck, durchs Schlierbachtal, die Braubacher Altstadt, über die Marksburg weiter oberhalb von Osterspai bis Filsen zum „Alten Tor“, wo gegen 18 Uhr nach 42 Kilometern und 1600 Höhenmetern das Etappenziel erreicht war. Rund 30 Personen nahmen teil. Am Samstag waren es 70 Lauffreudige. Der Dienstag brachte die Gruppe bis nach St. Goarshausen-Heide, am Mittwoch war Assmanshausen das Ziel, Kiedrich dann am Donnerstag, um am Freitag die Ziellinie bei den Aukam-Thermen in Wiesbaden zu überqueren. Wie viel an Spenden und Kilometergeld zusammen kommen werden, steht erst später fest.

Y Weitere Informationen unter www.laufendhelfen.de

Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 5. April 2012

Laufendhelfen 2011

Rheinsteig-Läufer spenden für guten Zweck

Startschuss
Am Freitag geht es wieder los
– Drei Etappen führen durch den Rhein-Lahn-Kreis – Spontane Teilnahme möglich
Rhein-Lahn. Drei von acht Etappen des sechsten Rheinsteig-Erlebnislaufs mit karitativem Hintergrund von Bonn nach Wiesbaden führen durch den Rhein-Lahn-Kreis. Die Teilnehmer des Laufes spenden für jeden selbst gelaufenen Kilometer 50 Cent für einen guten Zweck. Der Startschuss ertönt am kommenden Freitag in Bonn: Ab dann müssen die Teilnehmer die insgesamt 320 Kilometer lange Strecke innerhalb von acht Tagen zurücklegen. Erstmals Station im Rhein-Lahn-Kreis macht die Tour am kommenden Montag – dann absolvieren die Teilnehmer die 41,4 Kilometer lange Etappe von Koblenz nach Filsen. Am Dienstag geht's 36,3 Kilometer rheinaufwärts bis zur Loreley, mittwochs müssen die Läufer 47,6 Kilometer bis nach Rüdesheim absolvieren. Dabei geht es allerdings nicht darum, wer als Erster das Ziel erreicht. Denn der Erlebnislauf soll kein Wettkampf, sondern ein Gruppenlauf sein, bei dem sich alle gegenseitig unterstützen und anfeuern. Doch nicht nur in dieser Hinsicht fördert der Rheinsteig-Erlebnislauf den sozialen Gedanken, denn für jeden gelaufenen Kilometer spenden die Teilnehmer 50 Cent an die „Aktion Benny & Co.“. So wird jeder gelaufene Kilometer auch zu einer Unterstützung im Kampf gegen die bisher unheilbare Krankheit Duchenne-Muskeldystrophie. Der Lauf steht also ganz unter dem Motto „Gesunde Muskeln für kranke Muskeln“. Die Idee hierfür kam dem Initiator und gebürtigen Koblenzer Rudolf Mahlburg auf einer Wanderung, als er von dem neu eröffneten Rheinsteig hörte. Er und seine Frau nahmen sich vor, diese Strecke zu laufen und gewannen im Internet direkt so viel Aufmerksamkeit, dass schon beim ersten Mal 14 Teilnehmer mit von der Partie waren. Seitdem sind noch mehr Laufbegeisterte auf den Geschmack gekommen. „Dieses Jahr sind es 26 Läufer, die mit uns laufen“, berichtet Rudolf Mahlburg stolz. „Aber natürlich heißen wir auch jeden willkommen, der sich noch kurzfristig entschließt, nur eine Etappe mitzulaufen.“ Grundsätzlich gilt: Wer will, darf gern teilnehmen. Einen Beweis dafür liefert die breit gefächerte Altersstruktur. 30-Jährige haben bei dem Erlebnislauf mitgemacht, dieses Jahr nimmt sogar der 72-jährige Norbert Hoffmann teil. Dank des Internets und der guten Mundpropaganda werden in diesem Jahr sogar die Schweiz und die Niederlande durch eigene Teilnehmer vertreten sein. Neben der atemberaubend schönen und einmaligen Landschaft, die der Rheinsteig bietet, macht gerade das Gefühl von Zusammengehörigkeit und das Laufen für einen guten Zweck den Rheinsteig-Erlebnislauf zu einem Lauf der ganz besonderen Art.

ann/tl Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 12. April 2011


Laufendhelfende im Hotel Altes Tor in Filsen
Im Hotel Altes Tor in Filsen

 

Laufend Helfen in Filsen

Auch in diesem Jahr war Filsen wieder Etappenziel der zahlreichen Läufer für den guten Zweck. Die Freizeitsportler sammeln Spenden für den Kampf gegen die noch unheilbare Krankheit Duchenne -Muskeldystrohie.
Über die schon traditionelle Begrüßung durch Ortsbürgermeister Berthold Dorweiler und den Naturschutzbeauftragten Dietmar Runkel waren die Läufer sehr erfreut. Natürlich durfte auch eine kleine Spende für den Organisator Herrn Mahlburg nicht fehlen. Nach einer Stärkung mit der Spezialität des Hauses, einem köstlichen Deppekoche, feierten die ehrenamtlichen Helfer noch ein wenig im Hotel Altes Tor, bevor es rechtschaffen müde in die Betten ging. Am nächsten Morgen ging es dann gut gelaunt auf die nächste Etappe des Rheinsteig- Erlebnislaufes bis zur Loreley.

Dann alles Gute bis zum nächsten Jahr...
Berthold Dorweiler, Ortsbürgermeister

Infos aus der Verbandsgemeinde Braubach, Dienstag, 03. Mai 2011 Ausgabe: KW 18/11, Jahrgang: 38


Laufendhelfen 2010

Die Läufer von Laufendhelfen.de starten in FIlsen am Alten Tor
An der Wachport in Filsen nehmen die Läufer die nächste Etappe in Angriff: Über 31 Kilometer geht es zur Loreley.

Läufer unterwegs - Fünfte Rheinsteig-Tour

FILSEN. Geschäftig geht es zu im Speisesaal des Hotels "Altes Tor" in Filsen. Das ist an und für sich nicht ungewöhnlich, doch kurz nach dem Frühstück sind Handgriffe zu beobachten, die an dieser Stelle nicht alltäglich sind.

So werden Einlagen in Laufschuhen gerichtet und handgroße Landkärtchen mit Höhenprofilen studiert. Eingeweihten ist klar: Die Rheinsteigläufer sind wieder unterwegs. Zum fünften Mal rennt eine Gruppe die gesamte 320 Kilometer lange Strecke von Bonn bis Wiesbaden in acht Tages-Etappen.

Satte 51 Kilometer umfasst das Teilstück von Neuwied bis Koblenz. Recht moderat klingt dagegen, was die Läufer an diesem Morgen in Angriff nehmen: 31 Kilometer lang ist der Abschnitt zwischen Filsen und der Loreley, doch wegen vieler Höhenmeter hat er es trotzdem in sich.

24 Teilnehmer absolvieren den Lauf. "Wir sind ausgebucht", berichtet der Organisator Rudolf Mahlburg aus Sinzheim in Baden-Württemberg. Zu gewinnen gibt es nichts für die Athleten, im Gegenteil, sie spenden pro Kilometer 50 Cent als Startgeld. Diese Einnahmen kommen dem Verein "aktion benni & co." zugute, der sich um an einer schweren Muskelkrankheit leidende Kinder kümmert. "Laufendhelfen" hat Mahlburg daher seine Initiative getauft, "Gesunde Muskeln für kranke Muskeln" lautet ein weiteres Motto zur Aktion.

"Es ist schön, mit seiner Leidenschaft anderen Menschen etwas Gutes tun zu können", erklärt Andreas Siebert aus Gaggenau bei Baden-Baden. Er will diesmal die kompletten 320 Kilometer rennen, nachdem er sich 2009 auf die Etappen von Koblenz bis Kiedrich beschränkt hatte. "Die Landschaft hat mich schon immer fasziniert", erzählt er und erinnert sich an Zugfahrten in seiner Kindheit, als es mit der Bahn durchs Mittelrheintal zur Oma nach Köln ging. Am schönsten sei die Gegend zwischen Koblenz und Assmannshausen - da sind sich die Ausdauersportler rasch einig und teilen diese Auffassung sicherlich mit zahlreichen Rheinsteig-Wanderern. Andreas Sieberts Frau Agnes ist dabei. Sie wandert allerdings statt zu laufen und überbrückt mit ein paar Gleichgesinnten einzelne Abschnitte im Bus oder im Zug. Solche Flexibilität ist nicht ungewöhnlich für die Veranstaltung, denn es handelt sich um keinen Wettkampf, und die Läufergruppe bleibt abgesehen von ein paar Steigungen zusammen. Sieben Stunden hat so der 35 Kilometer lange Weg von Koblenz nach Filsen gedauert.

Aber es war "gestern einfach nur schön", schwärmt Nicola Wahl aus Ettlingen bei Karlsruhe. Das Erlebnis in der Gemeinschaft und die Natur motivierten sie. Wie die meisten anderen besitzt die Badenerin Erfahrung im Ultra-Langstreckenlauf, also mit Distanzen die über die 42,195 Marathon-Kilometer hinausgehen.

Einer ragt heraus: Heinrich Dahmen aus Kerpen hat als einziger Starter sämtliche Rheinsteigläufe seit 2006 vollständig gemeistert.

Thorsten Stötzer

Rhein-Lahn-Zeitung - Bad Ems, Lahnstein vom Mittwoch, 31. März 2010, Seite 11

Nähere Infos unter www.laufend-helfen.de